Thomas Thiel: Unser Landkreis darf nicht ausbluten – neueste Berechnungen zeigen: der Landkreis Neunkirchen ist am stärksten vom Bevölkerungsrückgang betroffen
Die demografische Situation im Landkreis Neunkirchen ist katastrophal - Jahrzehnte des Stillstandes und der Reduktion auf das Attribut "Rosenkreis" haben unseren Kreis in einen wahren Dornröschenschlaf fallen lassen.
Thomas Thiel, der CDU-Kandidat für das Amt des Landrates hat die heute veröffentlichten Bevölkerungsvorausberechnungen des statistischen Landesamtes mit großer Besorgnis zur Kenntnis genommen und ein familien- und wirtschaftsfreundliches Leitbild gefordert:
Bis 2030 sinkt die Bevölkerung in unserem Landkreis um fast 25.000 Menschen!
„ Wenn wir nicht schnell handeln, wird es zu dramatischen Entwicklungen in unserem Kreis kommen. 17,2 % Bevölkerungsrückgang von 2008 bis 2030 ist dramatisch", so Thomas Thiel. "Das sind in nackten Zahlen 24.384 Menschen, das ist so, als ob es beispielsweise fast die Stadt Ottweiler und die Gemeinde Merchweiler nicht mehr gäbe. Das hätte dramatische Auswirkungen auf unsere gesamte Infrastruktur. Egal ob es dabei um Volkshochschulen, Schulen, Feuerwehren oder Kindergärten geht, nichts bliebe davon verschont.“
Platz 357 von 401 im Regionenvergleich
Der, vom statistischen Amt festgestellter, mit Abstand höchster Bevölkerungsrückgang aller saarländischen Landkreise hat seine Ursachen! Die Ursache hierfür ist nicht zuletzt der weit überdurchschnittliche Wanderungsverlust im Landkreis. Im Regionen-Vergleich 2009 der Finanzzeitschrift Focus Money schafft es der Landkreis Neunkirchen gerade einmal auf Platz 357 von 401 Kreisen.
„Ganz gleich ob es um die schlechte Wirtschaftslage, um fehlende Betreuungsplätze, um die fehlenden Arbeitsplätze oder um die hohe Abwanderung geht – der Landkreis Neunkirchen muss endlich aus dieser Abwärtsspirale herauskommen“, fordert der CDU-Landratskandidat.
Es ist allerhöchste Zeit für einen Aufbruch.
Thiel will gemeinsam mit den Menschen im Kreis eine Vision, ein neues Leitbild entwickeln. Unser Kreis muss der familienfreundlichste und wirtschaftsfreundlichste Kreis im Land werden. Innovative Unternehmen schaffen sichere Arbeitsplätze. Diese gilt es zu gewinnen. Kostenfreie Betreuungsangebote für junge Familien sichern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Auch das wird ein entscheidender Standortvorteil werden. Wir müssen getreu dem Motto: Tue Gutes und rede darüber, ein attraktives Standortmarketing entwickeln und über das Land hinaus Werbeaktivitäten aufnehmen. Dazu benötigen wir auch ein neues Image.
„Wir müssen den Kreis Neunkirchen aus seiner Lethargie holen. Wir brauchen ein wirtschafts- und familienfreundliches Leitbild, das wir gemeinsam mit den Menschen entwickeln und leben“, so Thomas Thiel abschließend.








