Thomas Thiel (CDU): Vorbildliches Modell der Freiwilligen Ganztagsschule muss erhalten bleiben – Eltern wollen flexible Angebote
Pressemitteilung unseres Kandidaten für das Amt des Landrates, Thomas Thiel.
„Wir brauchen keine staatliche Zwangsbeglückung. Was unsere Eltern benötigen sind flexible Modelle in der Nachmittagsbetreuung. Wenn ein Elternteil nur drei Tage in der Woche arbeiten geht, können wir die Eltern doch nicht zwingen, ihr Kind die ganze Woche in der Betreuung zu lassen", so Thomas Thiel, unser Kandidat für das Amt des Landrates.
"Wir müssen den Eltern soviel Betreuung wie nötig und soviel Freiheit wie möglich bieten. Eltern und Kinder sollen entscheiden, wie sie die Nachmittagsbetreuung in Anspruch nehmen wollen.“
Zukünftig sollen Eltern ihre Kinder, wenn sie die Betreuung in Anspruch nehmen wollen, fünf Tage in der Woche bis 16:00 Uhr in der Betreuung belassen. Nur in besonderen Fällen soll es Ausnahmen geben. Diese bürokratische und am tatsächlichen Bedarf vorbei gehende Lösung müsse schnellstmöglich korrigiert werden. Es könne auch zukünftig kein Problem sein, das Angebot der Nachmittagsbetreuung, wie es bei vielen Trägern seit Jahren geübte Praxis ist, kundenorientiert auf die Wünsche der Eltern zu konzipieren. Um nicht Plätze zu fördern, die nicht in Anspruch genommen werden, müssen die Träger auch anteilige Plätze berechnen, die dann auch anteilig (beispielsweise 1/5 für ein Kind, das nur einen Tag in der Woche kommt) vom Land bezahlt werden.
„In meiner Funktion als Leiter des Bildungszentrums bei der CJD Homburg Saar gGmbH war ich auch für die Nachmittagsbetreuung verantwortlich. Bei uns war die Berücksichtigung der Wünsche der Eltern und der Kinder unsere oberste Richtschnur. Wir haben modulare Mehrtagesangebote von zwei bis fünf Tage und flexible Abholzeiten individuell mit den Eltern vereinbart. Das muss auch bei einer kostenfreien Nachmittagsbetreuung möglich sein. Wir sollten als Staat die Rahmenbedingungen schaffen, dass die Kinder so viel Zeit wie möglich mit ihren Eltern verbringen können und sie nicht daran hindern“, so Thomas Thiel abschließend.







