"Frau trifft Peter Müller“ – Großer Andrang bei Wahlkampf-Auftakt der Frauen-Union im saarländischen Landtag
Rund 250 weibliche Gäste waren der Einladung der saarländischen Frauen-Union zu einem Treffen mit Ministerpräsident Peter Müller im Landtag des Saarlandes gefolgt.
Nachdem die Ministerin für Familie, Bildung, Frauen und Kultur, Annegret Kramp-Karrenbauer und Landesvorsitzende der Frauen-Union die zahlreichen Zuhörerinnen, darunter auch viele Mandatsträgerinnen begrüßt hatte, stimmte Ministerpräsident Müller in seiner Ansprache die Gäste auf die bevorstehenden Wahlkämpfe ein. Dabei betonte er die Bedeutung des weiblichen Engagements für eine erfolgreiche christdemokratische Politik auf allen Ebenen und hob den nicht unerheblichen Anteil von Frauen der Union auch in politischen Spitzenämtern hervor.
So hieß der Ministerpräsident auch die Europa-Abgeordnete Doris Pack herzlich willkommen, mit der die saarländische CDU auf europäischer Ebene eine außerordentlich respektierte Stimme habe. Den anwesenden Kandidatinnen dankte er, dass sie sich nicht nur mit der gemeinsamen Sache der CDU verbunden fühlen, sondern auch ganz konkret mit ihrer Kandidatur auf den Listen für die kommunalen Gremien, Landtag, Bundestag und Europaparlament bereit seien, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Gleichzeitig sprach Ministerpräsident Müller den Frauen ein generell größeres Talent für praktischen Problemlösungen zu, die aus ihrer traditionell starken familiären Verantwortung herrühre. In diesem Zusammenhang unterstrich Peter Müller das besondere Bekenntnis der Saar-CDU zur Wahlfreiheit bezüglich der persönlichen Lebensentwürfe: „Kein Familienmodell darf diskriminiert werden, jedes hat den gleichen Respekt und die gleiche Unterstützung durch den Staat verdient.“
Ein wesentliches Element der saarländischen Familienpolitik der letzten 10 Jahre sei daher die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Hierzu wurde seit 1999 die Zahl der Krippenplätze verdreißigfacht und die Ganztagsbetreuung an Kindergärten und Schulen massiv ausgebaut.
Allen Kandidatinnen sagte der Ministerpräsident und
CDU-Landesvorsitzende die Unterstützung für den bevorstehenden
Wahlkampf zu, damit auch in Zukunft viel weibliches Engagement in die
christdemokratische Arbeit vor Ort einfließen kann.
Begeistert von
dem großen Lob und den motivierenden Worten ihres Ministerpräsidenten
und ihrer Landesvorsitzenden nutzten die Kandidatinnen im Anschluss
ausgiebig die Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen und einem
intensiven Erfahrungsaustausch.
Besonders begehrt war der professionell ausgerichtete Fototermin
der Kandidatinnen mit Ministerpräsident Müller, für den Frau Schlange
stehen musste. In ihrem Schlusswort betonte Ministerin
Kramp-Karrenbauer, dass die Frauen und Männer der Union am besten
gemeinsam im Sinne christdemokratischer Wertevorstellungen für eine
gute Zukunft des Saarlandes arbeiten, wie es gute Tradition in einer
Partei ist, die den Menschen in den Mittelpunkt des Interesses stellt.






