Ausstellung der Bundesbehörde für die Stasi-Unterlagen: "Feind ist, wer anders denkt."
Eine Ausstellung über die Staatssicherheit der DDR: vom 27. Mai bis 18. Juni 2010 im Weltkulturerbe Völklinger Hütte
"Feind ist,wer anders denkt" ist eine neu konzipierte Wanderausstellung der Bundesehörde für die Stasi-Unterlagen. Sie informiert über die Funktion des Ministeriums für Staatssicherheit in der SED-Diktatur und zeigt seine Struktur, Tätigkeit und Wirkungsweise auf. Besondere Aufmerksamkeit lässt die Ausstellung den Menschen zuteil werden, die in das Visier der Staatssicherheit geraten sind.

Plakat der Ausstellung. Die Ausstellung kann vom 27. Mai bis 18. Juni 2010 täglich von 10:00 bis 19:00 Uhr besichtigt werden.
Die Ausstellung ist in drei Hauptebenen gegliedert:
• MfS-Ebene ("Täter-Ebene")
In insgesamt neun Themenkreisen wird die Geschichte des MfS aufgezeigt. Ausgewählte Einzelfragen werden in insgesamt sechs Exkursen vertiefend aufgegriffen.
• Betroffenen-Ebene
Am Beispiel von 13 Biografien werden die Auswirkungen der menschenrechtsverachtenden Tätigkeit der SED-Geheimpolizei konkretisiert.
• Zeitleiste
Ausgewählte Daten der deutsch-deutschen und internationalen Politik skizzieren den zeitgeschichtlichen Rahmen.
Die Ausstellungsebenen werden durch themenbezogene Medienstationen ergänzt.
Während der Ausstellungszeit stehen zwei fachkundige Mitarbeiter der Stasi-Unterlagen-Behörde den Besuchern für Informationen und Auskünfte zur Verfügung. Auf Wunsch werden Führungen durch die Ausstellung angeboten. Interessierte Besucher können Anträge auf Akteneinsicht in die Stasi-Unterlagen stellen.






