Bundestagswahl

Wählen und Entscheiden Bei der Wahl zum 17. Deutschen Bundestag am 27. September 2009 sind etwa 62,2 Millionen Deutsche wahlberechtigt. Davon sind 32,2 Millionen Frauen und 30 Millionen Männer. Die Zahl der Wahlberechtigten ist damit etwas größer als bei der Bundestagswahl 2005, als rund 61,9 Millionen Deutsche wählen durften.

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3.556 Bewerber um ein Bundestagsmandat

Zur Wahl am 27. September treten 27 Parteien mit 200 Landeslisten an



3.556 Kandidatinnen und Kandidaten bewerben sich am 27. September um einen Sitz im Bundestag. Bei der vorigen Bundestagswahl 2005 waren es 3.648 gewesen, wie Bundeswahlleiter Roderich Egeler am 1. September mitgeteilt hat. Von diesen Bewerbern kandidieren 851 nur in einem Wahlkreis, 1.361 nur auf einer Landesliste und 1.344 sowohl in einem Wahlkreis als auch auf einer Landesliste.

Auf den 200 Landeslisten der 27 zur Wahl zugelassenen Parteien stehen insgesamt 2.705 Wahlbewerber, darunter 845 Frauen. 2005 hatten 25 Parteien mit 177 Landeslisten kandidiert, auf denen sich 2.906 Kandidaten bewarben, darunter 936 Frauen.
Kandidaten auf den Landeslisten

Für die große Volkspartei CDU kandidieren 397 Bewerber auf Landeslisten, darunter 141 Frauen (2005: 465 Bewerber, davon 149 Frauen). Die CSU hat 63 Bewerber auf ihrer Landesliste in Bayern nominiert, darunter 20 Frauen (2005: 59 Bewerber, davon ebenfalls 20 Frauen).

Für die größte der kleineren Parteien  SPD kandidieren 438 Bewerber auf Landeslisten, darunter 163 Frauen (2005: 479 Bewerber, davon 209 Bewerber). . Für die FDP kandidieren 346 Bewerber, darunter 78 Frauen (2005: 369 Bewerber, davon 79 Frauen).

Auch extreme Parteien dürfen teilnehmen: Die Linke stellt 227 Bewerber auf Landeslisten, darunter 104 Frauen (2005: 302 Bewerber, davon 134 Frauen). Bündnis 90/Die Grünen sind mit 198 Bewerbern auf Landeslisten vertreten, darunter 98 Frauen (2005: 238 Bewerber, davon 106 Frauen).  Für die übrigen Parteien kandidieren 1.036 Bewerber auf Landeslisten, darunter 241 Frauen (2005: 994 Bewerber, davon 264 Frauen).

Wahlkreisbewerber der SPD, der Union und der FDP kandidieren in allen 299 Wahlkreisen. Für Die Linke sind 297 und für Bündnis 90/Die Grünen 296 Kreiswahlvorschläge zugelassen worden. Die Gesamtzahl der Direktkandidaten aller Parteien und Wählergruppen einschließlich der Einzelbewerber beläuft sich in den Wahlkreisen auf 2.195, davon 522 Frauen. 2005 waren von 2.062 Bewerbern 442 Frauen. Die durchschnittliche Zahl der Bewerber je Wahlkreis gibt Bundeswahlleiter Egeler mit 7,3 an.
Durchschnittsalter 47 Jahre

Das Durchschnittsalter aller 3.556 Bewerberinnen und Bewerber liegt bei 47,4 Jahren, 2005 lag es noch bei 46,0 Jahren. Das niedrigste Durchschnittsalter mit 32,3 Jahren haben die Kandidaten der Piratenpartei Deutschland, das höchste die Bewerber der „Allianz der Mitte“ mit 67,8 Jahren. Der jüngste Bewerber ist 1991 geboren und kandidiert für Die Republikaner, die älteste Bewerberin ist 1920 geboren und kandidiert für Bündnis 90/Die Grünen.

Umfangreiche und detaillierte Angaben über die zugelassenen Wahlvorschläge und die zur Wahl stehenden Bewerber finden sich in dem Sonderheft „Die Wahlbewerber für die Wahl zum 17. Deutschen Bundestag“, das in der Reihe der Veröffentlichungen des Bundeswahlleiters erschienen ist. Es enthält unter anderem ein Namensverzeichnis aller Bewerberinnen und Bewerber sowie zusammenfassende Übersichten, etwa zum Frauenanteil, zum Alter und zu den Berufsgruppen der Kandidatinnen und Kandidaten. Tabellen aus dem Sonderheft können als PDF-Datei im Internetangebot des Bundeswahlleiters heruntergeladen werden.

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