Streitfall Ortskernsanierung Dirmingen mit Verkehrskreisel: Hat Dirminger SPD die Contenance verloren?
Die SPD-Dirmingen greift seit Wochen die CDU-Dirmingen mit ihrer Sprecherin Monika Schorr zu Unrecht an. Ausgangspunkt der Auseinandersetzungen war eine Präsentation einer Video-Vision der Gestaltung der Ortsmitte Dirmingen.
Ortsvorsteher Manfred Klein (SPD) hatte die Idee dieser Video-Darstellung. Zwei junge Studenten der Universität Kaiserslautern erstellten dieses Video nach Plänen der In-copa in Saarbrücken. Bürgermeister Fritz-Hermann Lutz hatte der Erstellung der Video-Version zugestimmt, die am Ende rund 4.000 € gekostet hat.
Bei einer Vorstellung im Rathaus hatte Ortsvorsteher Manfred Klein lediglich die SPD-Vertreter im Ortsrat Dirmingen eingeladen, die CDU-Vertreter jedoch „vergessen“. Er hat sich später dafür entschuldigt.
Es fand dann in der Folge eine Präsentation mit der Presse durch den Bürgermeister im Rathaus in Eppelborn mit Beteiligung beider politischen Seiten statt.
Dennoch griff die SPD-Dirmingen die CDU vor Ort an und warf ihr vor, von eigenen Plänen zur Ortskernsanierung gesprochen zu haben. Diese seien der SPD nicht bekannt – die CDU habe lediglich den Verkehrskreisel gefordert, die SPD jedoch die Ortskernsanierung. Monika Schorr und ihre Vorgänger haben immer eine Ortskernsanierung für Dirmingen gefordert und Ideen hierzu geliefert. Dies kann die SPD Dirmingen nicht für sich allein reklamieren – im Gegenteil – sie war lange gegen den Verkehrskreisel, die CDU-Dirmingen war jedoch immer schon für beides: die Neugestaltung der Ortsmitte Dirmingen und für den Kreisel.
CDU Dirmingen kämpft bereits seit Jahren für die Ortskernsanierung - nicht ohne Erfolg!
Unabhängig davon, dass diese Auseinandersetzung der Gestaltung der Ortsmitte Dirmingen überhaupt nicht dient, erklärte der Vorsitzende der CDU-Gemeinderatsfraktion Berthold Schmitt, er selbst sei mehrmals in Versammlungen der CDU-Dirmingen in den 90-er Jahren, in denen Skizzen und Pläne mit Ideen zur Ortskernsanierung Dirmingen vorgestellt wurden, zugegen gewesen. Diese stammten von CDU-Mitgliedern nicht von der Verwaltung oder dem Büro In-copa in Saarbrücken. Für die CDU-Dirmingen und die CDU in der Gemeinde Eppelborn war immer klar, dass der Kreisel wichtig ist – aber auch das Umfeld, d. h. die Ortsmitte bezüglich von Parkplätzen, kleinem Park usw. Auch auf dem ehemaligen Brauerei-Gelände sollte eine Investition erfolgen – dazu müsste natürlich ein Investor bereit sein.
Außerdem muss bei der ganzen Debatte bedacht werden, dass ohne Landerwerb ein Fortschritt in der Ortsmitte Dirmingen überhaupt nicht möglich ist.
Wir appellieren dringend an die Dirminger Sozialdemokraten, endlich wieder zu einer einer fairen und sachlichen Politik zurückzukehren!






