Erstes Windrad in der Gemeinde Eppelborn errichtet
In den vergangenen Tagen wurde auf dem Großen Elmersberg im Dreieck zwischen Hierscheid, Humes und Dirmingen und in Sichtweite der Autobahn A1 das erste Windrad in unserer Gemeinde errichtet.
Mit 99,50 Metern Gesamthöhe hat sich der Investor an die Vorgaben unserer Landschaftsplanung gehalten und eigentlich könnten nun alle zufrieden sein (außer vielleicht grundsätzlich motivierte Windkraftgegner und direkte Nachbarn der Anlage).

Doch einen kleinen Schönheitsfehler gibt's: Die neue Windenergieanlage erzeugt ihren Strom nicht dort, wo die Mehrheit in unserer Gemeinderatsfraktion es am liebsten gesehen hätte: In unserem Windkraftvorranggebiet auf dem Eppelborner Kleeberg.
Ziel der Ausweisung eines Vorranggebietes war es, eine mögliche "Verspargelung" der Landschaft zu vermeiden und alle WEA's in einem Windpark zu konzentrieren. Doch Justitia war in diesem Falle anderer Meinung. Und das ist nun eben mangels weiterer rechtlicher Möglichkeiten zu akzeptieren.
Alwin Theobald, Pressesprecher und stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion im Eppelborner Gemeinderat geht davon aus, dass der gleiche Investor spätestens zu Beginn des nächsten Jahres auch zwei Windräder auf dem Kleeberg betreiben wird. "Seien wir ehrlich: Auch wenn die Windräder nicht jedem gefallen - die "Klimaschutzregion Illtal" macht einen großen Schritt nach vorne", so Alwin Theobald.
Aber es bleibe noch einiges zu tun betont der 41jährige Christdemokrat: "Der Aufbau einer nachhaltigen regenerativen Energieerzeugung erschöpft sich nicht im Bau dreier Windenergieanlagen. Auch die Themen Photovoltaik, Biomasse und Biogas müssen im Illtal stärker diskutiert und Chancen herausgearbeitet werden." Dabei spiele auch die interkommunale Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinde immer stärker eine Rolle, betont Theobald.






