50 Gemälde von Jean Lurcat in einer Sonderausstellung in Eppelborn
Die Tapisserien von Jean Lurcat sind mittlerweile weltweit bekannt. Diese Sonderausstellung gibt den Besuchern die Gelegenheit, 50 Gemälde bis zum 28. März 2010 im Eppelborner Museum zu besichtigen. Diese sind ein Querschnitt über die einzelnen künstlerischen Phasen von 1906 bis 1963. Bei den Werken handelte es sich um Aquarelle, Gouachen und Ölbilder.

Eigens wegen der Vernissage waren wichtige Gäste aus Frankreich angereist: Isabelle Rooryck, Chef-Konservatorin im Département Lot, wo Lurcat zuletzt lebte sowie Monique Arnaudet aus Saint Céré in Südfrankreich. Letztere kannte Lurcat und seine zweite Frau Rossanne persönlich. Unser Foto zeigt die beiden Damen, v. l. Pfarrer Matthias Marx, Präsident der Gesellschaft, Guido Merz, rechts der Eppelborner Ortsvorsteher Berthold Schmitt.
Matthias Marx, Vertreter der Paul-Ludwig-Stiftung, konnte viele Gäste am Sonntagmorgen im Lurcat-Museum Auf der Hohl in Eppelborn begrüßen. Er freute sich über das überaus große Interesse an dieser Sonderausstellung, die einmal die andere künstlerische Seite des großen französischen Künstlers zeigt. Die meisten Gemälde sind im Besitz der Stiftung, allerdings ein Teil der ausgestellten Bilder sind im Privatbesitz und wurden für diese Ausstellung leihweise zur Verfügung gestellt.
Die Stiftung besitzt über 300 Werke des vom Impressionismus und Kubismus geprägten vielfältigen Künstlers Jean Lurcat. Neben den vielen zum Teil sehr großen Tapisserien besitzt die Stiftung auch Keramikvasen, Schalen und Teller.

Zu dieser Sonderausstellung gibt es einen Katalog mit allen ausgestellten Bildern, die derzeit in Eppelborn ausgestellt sind. Der Präsident der Jean-Lurcat-Gesellschaft Guido Merz sowie der Stifter und Gründer des Museums Pfarrer Matthias Marx stellten gemeinsam diesen von der Sparkasse Neunkirchen und einigen privaten Sponsoren ermöglichten Katalog vor. Dieses Werk sei eine Familienproduktion, so Marx bei der Eröffnung der Ausstellung: Zwei Kusinen und der Mann einer Kusine waren für die Fotografien und das Layout zuständig, die Texte stammen von Matthias Marx selbst.
Der Katalog über die Sonderausstellung im Lurcat-Museum mit Darstellung aller 50 Werke des großen Künstlers kann während der Ausstellung für 10 €, nach der Ausstellung für 15 € erworben werden. Das Museum ist mittwochs, freitags und sonntags von 14.30 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Sondertermine und Führungen sind nach Vereinbarung möglich – Pfarrer Matthias Marx 06881/7124 oder Aloysius Scholtes, Kulturamt der Gemeinde 06881/96 26 28. Internet-Adresse: www.jean-lurcat.de






