Ministerin zeichnet Katholische Kindertagesstätte St. Konrad Wiesbach als „Singender Kindergarten“ aus
Für besondere Anstrengungen und Verdienste um die musikalische Bildung von Kindern wurde am Mittwoch, dem 05.08.2009, die Katholische Kindertagesstätte (KiTa) St. Konrad in Wiesbach von Kultusministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) mit der Plakette „Singender Kindergarten“ ausgezeichnet.
Die KiTa ist damit zugleich Mitglied im „Bündnis für Musik“, dem neben dem Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur, die Landesakademie für musisch kulturelle Bildung, die Hochschule für Musik Saar, der Saarländische Chorverband, die Deutsche Radiophilharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern sowie 40 Schulen und Kindergärten angehören, die seit 2002 ebenfalls diese Auszeichnung erhielten.

Die Ministerin lobte den Eifer der Kinder, mit dem diese die zahlreichen musikalischen Angebote der Kindertagesstätte wahrnehmen und betonte zugleich die Bedeutung des aktiven Musizierens und des kreativen Umgangs mit Kunst und Kultur für die persönliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. „Natürlich sind solche Erfolge ohne das große Engagement der Erzieherinnen nicht denkbar, aber auch die Elternhäuser und Familien können hierzu einen wesentlichen Beitrag leisten.“, so die Ministerin. Wie unter anderem das „Bündnis für Musik“ deutlich macht, haben zahlreiche große Kulturinstitutionen ebenfalls längst ein besonderes Augenmerk auf die Förderung des Nachwuchses und das zukünftige Publikum gelegt – auch deshalb, weil hiervon ihre Akzeptanz durch die Erwachsenen von morgen abhängt.

Die Ministerin bedankte sich bei Leiterin Eva Maria Bieler und Erzieherin Ute Borhof für die Bereitschaft, private Zeit für die musikalische Weiterbildung aufzubringen und ebenso beim Projektleiter „Elementare Musikpädagogik“ der Landesakademie, Josef Thull, für ein entsprechendes Angebot, das die Landesakademie in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium und der Hochschule für Musik vorhält.

Den Kindern wünschte die Ministerin auch zukünftig viel Freude beim Singen und Musizieren und dass möglichst viele von ihnen auch später der Musik treu bleiben. Dies sei, so die Ministerin, eine günstige Voraussetzung für eine besondere Lebensqualität des Einzelnen aber auch einer Gesellschaft, die auf die Pflege und Achtung kultureller Werte nicht verzichten könne.






