Tradition auf dem Matzenberg – Maibaumsetzen und Singen in den Mai
Bereits am Nachmittag macht sich eine Gruppe der Frohen Laune Matzenberg auf den Weg, um im Wald einen schönen Birkenbaum zu suchen, der als Maibaum für den Matzenberg geeignet ist. Bei Rückkehr der Männer vom Matzenberg wird der Baum geschält und geschmückt – mit bunten Bändern, wie es in unserer Gegend üblich ist.
Dann wird der Baum aufgestellt – die bunten Kreppbänder fliegen durch den Ostwind jenes 30. April. Holz wird aufgeschichtet für das große Maifeuer, das man weit über den Matzenberg hinaus abends sieht. Die Mitglieder der Frohen Laune haben im aufgebauten kleinen Zelt Getränke aller Art reserviert für den langen Abend und natürlich auch heiße Würstchen.

Bis spät in die Nacht wird kräftig gefeiert, gesungen und gelacht. Unser Foto entstand nach Mitternacht beim „Singen in den Mai“. Dorothee Müller und Hildegard Weber sangen zahlreiche Mai-Lieder vor und alle sangen mit. „Der Mai ist gekommen“, „Ein Heller und ein Batzen“, „Wenn die bunten Fahnen wehen“ erklang es in der klar gewordenen Mai-Nacht auf dem Matzenberg. Unser Foto zeigt v. l. hintere Reihe Dorothee Müller, Staatssekretärin Gaby Schäfer (auch „Matzenbergerin“), Hildegard Weber, in der unteren Reihe Klaus-Peter Schäfer, Ortsvorsteher Berthold Schmitt.
Der Vorsitzende Josef Hoffmann freute sich auf das große Interesse, das die Matzenberger immer noch an Traditionen wie dem Maibaumsetzen zeigen. Und da gab es noch ein Geburtstagskind: Helmut Kreutzer, Chorleiter und selbst gebürtiger Matzenberger hat immer am 1. Mai Geburtstag. Da war ein „Happy Birthday to you“ fällig – gesungen vom gesamten Chor der Frohen Laune und der Gäste.






