Felix Becker wurde ehrenvoll als Löschbezirksführer von Eppelborn verabschiedet
Felix Becker war 23 Jahre lang Löschbezirksführer in Eppelborn, er folgte damals Hans-Jürgen Olliger, der damals zum Landesbrandinspekeur ernannt wurde
Am vergangenen Samstagabend fand in den Räumen des Feuerwehrgerätehauses in Eppelborn eine große Abschiedsfeier statt. Ungewöhnlich groß war die Zahl der Ehrengäste, die Felix Becker zum Abschied ehren wollten und ihm Dank sagen wollten für die große Lebensleistung für die Feuerwehr aber auch im gesellschaftlichen Rahmen in seinem Heimatort und darüber hinaus.
Die Staatssekretärin im Arbeits- und Sozialministerium Gaby Schäfer, Landrätin Cornelia Hoffmann-Bethscheider, Landrat a. D. Dr. Rudolf Hinsberger, Bürgermeister Fritz-Hermann Lutz sowie Ortsvorsteher Berthold Schmitt konnte Dr. Frank Schwahn als neuer Löschbezirksführer von Eppelborn zur Verabschiedungsfeier von Felix Becker begrüßen. Darüber hinaus war auch der Stellvertr. Landesbrandinspekteur, der Kreisbrandinspekteur sowie Wehrführer Hermann-Josef Recktenwald, der auch die Laudatio hielt, einige Wehrführer aus der Umgebung sowie LB-Führer erschienen, um Felix Becker würdig zu verabschieden.
Ortsvorsteher Berthold Schmitt ging in seinem Grußwort auf die vielfältigen Tätigkeiten von Felix Becker, den er seit Jugenzeiten kenne, ein. So sei er bereits im Pfadfinderbund St. Georg Rover und Lagerkoch gewesen von 1964 bis 1970. Er sei ein „breitgefächerter Ehrenamtler“. So sei er Mitglied im Spielmannszug der Feuerwehr gewesen und habe dort Flöte, Lyra und B-Horn gespielt bis 1975. Von 1964 bis heute gehörte er aktiv der Feuerwehr an. Dies wurde von den Vorrednern ausführlich gewürdigt und fand auch lobende Worte des Ortsvorstehers.
So ist er auch seit Mitte der siebziger Jahre aktives Mitglied bei den Rübenstücker Straußbuben, seit 2007 singt er im Singkreis „Wie es früher war“, spielte im Instrumentalverein Eppelborn aktiv in den 60er Jahren mit. Seit Gründung der Eppelborner Tafelrunde im September 2009 hilft er wöchentlich beim Einsammeln der Waren für die Hilfsbedürftigen in unserer Gemeinde.
Der Ortsvorsteher führte aus, Felix Becker sei kein Mann der großen Worte sondern der guten, notwendigen und angemessenen Taten (allein 740 Einsätze waren in seiner Zeit als Feuerwehrmann). Der Ruhestand als LB-Führer werde bei ihm wohl eher ein Unruhestand werden. Dank sprach der Ortsvorsteher auch seiner Frau Hiltrud Becker aus, die jahrzehntelang großes Verständnis für die Aktivitäten ihres Mannes aufgebracht habe. „Felix Becker hat sich um unsere Dorfgemeinschaft und darüber hinaus verdient gemacht“, so schloss Berthold Schmitt seine Grußworte zur Verabschiedung.







