Johann Kaiser vom „Rübenstück“ wurde 90 Jahre alt
Ortsvorsteher Berthold Schmitt nimmt sich immer wieder die Zeit, auch die älteren Mitbürger seines Ortsteils zu besuchen und zu Jubiläen und Geburtstagen zu beglückwünschen. Auch in der vergangenen Woche war er wieder unterwegs.
Johann Kaiser ist am 10. Juni 1920 in Eppelborn geboren und wohnt seit 62 Jahren mit seiner Frau Mathilde in der Dirminger Straße, wie die Eppelboner sagen auf dem „Rübenstück“. Er besuchte die Eppelborner Volksschule acht Jahre lang, wie damals üblich. Das Ehepaar Kaiser hat einen Sohn und eine Tochter sowie zwei Enkelkinder.
Mit Rommel in Afrika
Von 1937 bis 1940 lernte Johann Kaiser den Beruf des Gipsers. Dann wurde er zur Wehrmacht eingezogen und landete bei der Infanterie in Griechenland und schließlich im Afrika-Corps von General Rommel. In Ägypten, genau gesagt in El alamein kam er im November 1943 in englische Gefangenschaft. Im Mai 1947 kehrte er auf dem Schiffsweg in Cuxhafen an, gelangte dann mit dem Zug in Münster-Lager (engl. Gefangenenlager), über Bretzenheim bei Mainz kam er schließlich noch 1947 zu Hause in Eppelborn an.
Gipser von Beruf
In Eppelborn stieg er wieder in den gelernten Beruf des Gipsers ein bei der Firma Theo Schirra in Aschbach, später bei der Firma Simuniti, beim „Gipser-Jäb“ in Eppelborn und bei der Firma Emmrich in Neunkirchen und der Firma Bruss in Eppelborn.






