Finsterwaldeplatz wird neu gestaltet – mit Sanierungsmitteln
Finanzielle Zuschüsse der Landesregierung machen es möglich: Der Finsterwaldeplatz wird kräftig aufgepeppt.
Der Finsterwaldeplatz liegt an der Rathausstraße und ist quasi der Rathausvorplatz. An dieser Stelle stand bis in die 60-er Jahre das alte Rathaus von Eppelborn. Nun wird er für rund 300.000 Euro neu gestaltet.
Nach dem Neubau, der weiter oben in Richtung Hellbergstraße entstand, wurde das alte Rathaus, das nicht mehr den Anforderungen einer modernen Verwaltung entsprach und zu eng wurde, abgerissen. Um die Jahrhundertwende (Jahr 2000/2001 wurden zwei Häuser östlich des Platzes gekauft und ebenfalls abgerissen. Der Grund des Kaufs war ursprünglich, ein Bürger- und Energieberatungszentrum zu bauen und dies aus dem Rathaus auszugliedern. Bereits damals wurden diese Flächen in die Sanierungssatzung der Gemeinde mit Zustimmung der Regierung des Saarlandes aufgenommen.
Der Platz wurde nach der Wiedervereinigung im Rahmen der Städtepartnerschaft mit Finsterwalde in Brandenburg am 3. Oktober 1990 in „Finsterwaldeplatz“ in Anwesenheit des damaligen 1. Beigeordneten der Stadt Finsterwalde, Erhard Metzner, umbenannt.
Die vorliegende Planung des Dipl.-Ing. Ingo Ninas wurde mit dem Umweltministerium vorabgestimmt. Der Ortsrat befasste sich in seiner letzten Sitzung mit dieser Planung und begrüßte grundsätzlich den Plan, jedoch vertrat der Ortsrat einstimmig die Auffassung, dass die ausgewiesenen 12 Parkplätze zu wenig seien für diesen Platz in der Rathausstraße und vor dem großen Rathaus. Der Bürgermeister erklärte, dass für die Beschäftigten genügend Parkplätze oberhalb des Rathauses (unterhalb der St. Sebastian-Schulturnhalle im Schulbereich sowie in der Hellbergstraße bis zum Hallenbad und in der Einmündung Hellbergstraße/Auf der Hohl vorhanden seien. Er werde für die Beschäftigten diese Parkplätze sichern. Für die Käufer und Besucher von Praxen oder der Polizei oder des Rathauses seien künftig Parkplätze mit zeitlicher Beschränkung genügend vorhanden.
Der Ortsvorsteher hielt die vorgesehenen 12 Parkplätze für unzureichend, zumal bisher dort 39 Stellplätze (wenn auch ungeordnet) vorhanden gewesen seien. Er schlug vor, mindestens sechs weitere Parkplätze vorzusehen und den Plan entsprechend zu ändern. Der Ortsrat folgte einstimmig dieser Auffassung und empfahl dem Gemeinderat bzw. dem zuständigen Ausschuss den Plan zu ändern. Dann wird der Behindertenparkplatz auf den Parkstreifen an der Rathausstraße verlegt, der erste Parkplatz unter den Baum verschoben und am Hang entsprechende Stellen ausgewiesen.
Während der Bauphase (Spätsommer) wird der gesamte Platz für 3 – 5 Monate gänzlich gesperrt werden müssen. Die Kosten werden auf 295.000 € geschätzt. Nach Fertigstellung wird er ein weiterer Pluspunkt in unserem Ortszentrum sein.







